Wenn Sie selbst schlecht hören - Tipps

So können Sie Ihre Hör- und Kommunikationssituation verbessern:

Versuchen Sie NICHT, Ihre Hörschädigung zu VERHEIMLICHEN und Ihr Hörgerät zu VERSTECKEN
Achten Sie auf einen für Sie GÜNSTIGEN PLATZ; achten Sie darauf, dass das Gesicht Ihres Gesprächspartners gut beleuchtet ist.

Achten Sie auf alle OPTISCHEN REIZE (Gesichtsausdruck, Gesten, Körpersprache).

ERKLÄREN Sie Ihrem/Ihrer GesprächspartnerIn, wie er/sie SPRECHEN und sich VERHALTENsoll, dass Sie besser verstehen; scheuen Sie sich nicht – immer wieder (!) –, Lautstärke und Sprechtempo zu korrigieren.

Setzen Sie GEZIELTE NACHFRAGEN ein, d.h. fragen Sie nicht einfach „Was?“ oder „Wie bitte?“, sondern wiederholen Sie, was Sie schon verstanden haben.

GEBEN SIE ZU, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, wenn Sie müde sind und sich nicht mehr konzentrieren können.

Scheuen Sie sich auch nicht, AUFSCHREIBEN ZU LASSEN, was Sie nicht verstanden haben.

Sprechen Sie über Ihre ENTTÄUSCHUNG und Ihren ÄRGER, wenn die Kommunikation schwierig ist oder nicht klappt.

Was Sie sonst noch tun können:

Nehmen Sie HINWEISE Ihrer Umgebung ernst, dass Sie schlechter hören. 
BENUTZEN Sie ein Hörgerät und nehmen Sie technische Hilfsmittel in Anspruch (Verstärker für Telefon, Höranlage für Fernseher, Lichtwecker/-klingel etc.).

Nehmen Sie an einem ABSEHKURS teil.

Nehmen Sie die Angebote von VEREINEN, SELBSTHILFEGRUPPEN und BERATUNGSSTELLEN in Anspruch.

Beantragen Sie u.U. die ANERKENNUNG als SCHWERBEHINDERTE/R.