Der etwas andere ‚HÖR’-TEST

für Hörende, Schwerhörige, Ertaubte, CI-TrägerInnen, Gehörlose...

'Gut Hören' bedeutet mehr als gute Ohren oder einen gut funktionierenden Hörsinn zu haben, denn: „Man hört nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Ohren unhörbar.“ (nach Antoine de Saint-Exupéry) . Bei dem folgenden 'HÖR'-Test geht es um das 'Hören mit dem Herzen': 
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Können Sie ‚zuhören’, wenn …

Bleiben Sie aufmerksam und zugewandt, wenn … 
 ... Ihnen jemand etwas schon zum 5. Mal erzählt? 

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Können Sie ruhig ‚zuhören’, auch wenn …

Bleiben Sie sachlich und ruhig, auch wenn … 
 ... etwas Falsches gesagt wird? 

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Können Sie ‚zuhören’, wenn …

Bleiben Sie gelassen und prüfen Sie ehrlich, ob etwas Wahres‚dran’ ist, wenn … 
 ... jemand Ihnen Vorwürfe macht oder Sie kritisiert? 

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Können Sie ‚hören’, …

Können Sie spüren und verstehen, … 
 ... was Schweigende sagen wollen?

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Können Sie ‚hören’, …

Können Sie wahrnehmen, … 
 ... was ein Kind beschäftigt oder was es braucht? 

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Können Sie ‚hören’, wenn …

Lassen Sie sich bewegen, wenn … 
 ... jemand in Not ist, wenn jemand Ihre Hilfe und Unterstützung braucht? 

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Können Sie ‚hören’, wenn …

Lassen Sie sich ansprechen und berühren, wenn ... 
 ... Menschen und Tiere leiden, wenn die Natur missbraucht und ausgebeutet wird? 

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Können Sie ‚hören’, …

Sind Sie offen für das, ... 
 ... was Gott Ihnen sagen möchte? 

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Können Sie ‚hören’?

Können Sie also mit dem Herzen wahrnehmen? 

 (nach einer unbekannten Quelle)

 
 
Wenn Sie selbst schlecht hören - Tipps

So können Sie Ihre Hör- und Kommunikationssituation verbessern:

Versuchen Sie NICHT, Ihre Hörschädigung zu VERHEIMLICHEN und Ihr Hörgerät zu VERSTECKEN
Achten Sie auf einen für Sie GÜNSTIGEN PLATZ; achten Sie darauf, dass das Gesicht Ihres Gesprächspartners gut beleuchtet ist.

Achten Sie auf alle OPTISCHEN REIZE (Gesichtsausdruck, Gesten, Körpersprache).

ERKLÄREN Sie Ihrem/Ihrer GesprächspartnerIn, wie er/sie SPRECHEN und sich VERHALTENsoll, dass Sie besser verstehen; scheuen Sie sich nicht – immer wieder (!) –, Lautstärke und Sprechtempo zu korrigieren.

Setzen Sie GEZIELTE NACHFRAGEN ein, d.h. fragen Sie nicht einfach „Was?“ oder „Wie bitte?“, sondern wiederholen Sie, was Sie schon verstanden haben.

GEBEN SIE ZU, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, wenn Sie müde sind und sich nicht mehr konzentrieren können.

Scheuen Sie sich auch nicht, AUFSCHREIBEN ZU LASSEN, was Sie nicht verstanden haben.

Sprechen Sie über Ihre ENTTÄUSCHUNG und Ihren ÄRGER, wenn die Kommunikation schwierig ist oder nicht klappt.

Was Sie sonst noch tun können:

Nehmen Sie HINWEISE Ihrer Umgebung ernst, dass Sie schlechter hören. 
BENUTZEN Sie ein Hörgerät und nehmen Sie technische Hilfsmittel in Anspruch (Verstärker für Telefon, Höranlage für Fernseher, Lichtwecker/-klingel etc.).

Nehmen Sie an einem ABSEHKURS teil.

Nehmen Sie die Angebote von VEREINEN, SELBSTHILFEGRUPPEN und BERATUNGSSTELLEN in Anspruch.

Beantragen Sie u.U. die ANERKENNUNG als SCHWERBEHINDERTE/R.